Foto: Uwe Arens

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BUBBELS

TRÄUME  WÜNSCHE  HOFFNUNG

 

Das, was wir tun wollen, aber nie taten, vielleicht, weil uns die Umstände des Lebens daran hinderten oder wir uns selbst im Wege stehen.

Das, was wir erfüllten und als schillernde Erinnerung Zukünftiges nährt.

Das, was wir noch hoffen zu tun.

 

Sie sind Quelle, Antrieb und Zuflucht.

Die Farbe im Einerlei, der Schimmer im Dunkeln, das Ziel im Nirgendwo.

 

Die Performance:

 

Zwei Frauen nehmen ein öffentlich Bad. Die Zuschauer sind eingeladen ihre Wünsche auf ein Stück Seidenpapier zu schreiben und den Frauen ins Wasser zu geben. Die Wünsche werden symbolisch in riesige Seifenblasen verwandelt und gen Himmel geschickt.

 

Die Idee der Performance ist, all den Träumen und Wünschen, die wir haben, die wir im Lauf unseres Lebens entwickeln ein Bild zu widmen, sie sichtbar zu machen.

 

Träume und Wünsche sind so wichtig. Sie lassen uns hoffen.

 

In unseren Gedanken sind wir frei. Darin liegt eine besondere Kraft. Wir können unsere Gedanken in alle Richtungen schweifen lassen. Wir können uns einen Entwurf unseres Lebens erträumen. Wir gestalten in der Phantasie und die Kraft dieses kreativen Prozesses fließt ein in unser Leben.

 

Die Performance findet im öffentlichen Raum statt.

 

Es geht um das Schaffen von Verbindungen: die zu sich selbst, die Anregung über sich, seine Wünsche und Hoffnungen nach zu denken, sie in die Welt zu tragen und ihre Transformation.

 

Und es geht um die Kraft und Energie, die dabei entsteht. In dem Moment, in dem wir uns gestatten unsere Wünsche zu formulieren und das durch eine Handlung besiegeln, werden wir konkret.

 

Daraus schöpfen  wir

HOFFNUNG

 

Die Reste des in dem Wasser aufgelösten Papiers werden zu Kugeln gepresst und in späteren Arbeiten verwendet.

 

mit Sandra Senn

 

2008, Hermannplatz, Berlin, Deutschland