HALLO

 

 

Wir nannten uns ABER HALLO und hatten uns dem experimentellen Tanz verschrieben.

Bei der Suche nach Gemeinsamkeiten blieben wir bei der Frage hängen:

 

Was können wir eigentlich?

 

Das wurde zum Thema.

Wir suchten nach etwas, was wir konnten.

Jede für sich ganz persönlich.

 

Die Eingangs gestellte Frage zog weitere nach sich:

Bedeutet, dass wir etwas tun auch, dass wir das können?

Was heißt es, etwas zu können?

Wie wichtig ist es, etwas zu können?

Kommt es auf das Tun an oder auf das Können?

 

Die Frage nach dem, was wir können war so pur, dass wir beschlossen, dem nichts weiter hinzuzufügen, nichts zu machen, außer dem, was wir gefunden hatten.

 

Die Performance:

 

Julia und Hilla tanzten auf einem Tisch.

Eva schrie.

Dagmar fuhr Rollschuh.

Da sie an dem Abend des Auftritts nicht da sein konnte, haben wir ihr Können via Video dokumentiert. Ihre Skates und das Video waren Teil der Installation.

Alles geschah gleichzeitig auf einer zwei mal zwei Meter großen Bühne, die wir eigens dafür herbei geschafft und aufgebaut hatten.

Die ganze Aktion dauerte vier Minuten, solange wie das Lied, zu dem wir tanzten.

 

mit Dagmar, Eva und Julia

 

1990, Berlin, Deutschland